Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

Katholisch - Feste, Gebete, Sakramente, Links

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Grundgebete

Vaterunser

Das Vaterunser ist das Gebet, das Jesus Christus seine Jünger selbst gelehrt hat.
Es ist das am Meisten gesprochene Gebet der Christen in aller Welt. Die Gläubigen beten es in jeder Heiligen Messe, gesprochen oder gesungen, auf Deutsch oder Lateinisch und in den muttersprachlichen Gemeinden in vielen Sprachen dieser Welt.

Dieses wichtigste Gebet sollte man nicht nur auf der Bettkante herunterleiern. Über jeden Teilsatz, über jeden Begriff lohnt es sich im Licht der täglichen Erfahrungen und des persönlichen Weges immer wieder neu nachzudenken. Die tiefste Erfahrung mit diesem Gebet ist, die Worte in der Heiligen Messe, in Gegenwart des Lebendigen Gottes, mit der Gemeinde gemeinsam zu sprechen. Dann entfaltet es richtig seine Wirkung!

Der Text des Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Mehr über das Vaterunser hinter nebenstehendem Link zu www.katholisch.de

Ave Maria

Maria Mutter Gottes
Maria Mutter Gottes - Altarbild in Herz Jesu

Gegrüßet seist Du, Maria,
voll der Gnade,
der Herr ist mit Dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes!

Amen

Der Erzengel Gabriel tritt zu Maria und spricht sie an:
"Gegrüßet seist Du, Maria!"
Mit diesen Worten kündigt der Engel Maria die Geburt ihres Sohnes an.

Maria nimmt Gottes Auftrag an und vertraut darauf, dass alles gut ausgehen wird.

Zitat aus www.katholisch.de:
Von Maria können wir lernen, uns deutlicher als vielleicht bisher als Christinnen und Christen zu bekennen, uns stärker als bisher für christliche Werte einzusetzen. Maria ist auch unsere Mutter, in deren liebevolle Arme wir uns fallen lassen können, wenn wir Beistand in Not und Trauer brauchen. Sie tritt für uns ein, wenn wir vor Gott stehen. Darum bitten wir mit jedem Ave Maria.

Jahreskreis

Jahreskreis

Festjahr - Jahreskreis der katholischen Feste
Festjahr - Jahreskreis der katholischen Feste - Graphik vom Bonifatiuswerk e.V.

Diese sehr gut gestaltete graphische Übersicht der katholischen Feste im Kirchenjahr verdanken wir dem Katholischen Bonifatiuswerk e.V. Dem haben wir zur Zeit nichts hinzuzufügen.
Wo befinden wir uns heute?
Welches ist das nächste Fest?
Was ist seine Bedeutung?

Auf Festjahr.de ist diese Graphik nicht statisch, sondern interaktiv.
Klicken Sie auf den Link zu Festjahr.de unter der nebenstehenden Graphik!

Sakramente

Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente:

- Taufe
- Eucharistie (Kommunion)
- Firmung
- Ehe
- Bußsakrament (Beichte)
- Weihe (Diakon - Priester - Bischof)
- Krankensalbung

Wir greifen zur Vorstellung der Sakramente hier gerne auf die Ausarbeitungen in katholisch.de zurück.

Wir laden persönlich und herzlich ein, die Gnade der Kommunikation mit Gott und die wiederkehrenden Gelegenheiten zu Buße und Umkehr in unserer Gemeinde mit uns zu erleben. Es tut gut, es verbindet, es gibt Zuversicht.

Taufe

Weihe der neuen Taufschale in Herz Jesu am 23. 2.2019 durch Weihbischof Dr. Matthias Heinrich Bild: W.Wetzler, Berlin

Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird. Die Taufe ist Realsymbol für die besondere, unauflösbare Gemeinschaft des Getauften mit Jesus Christus, durch den die Erbsünde ihre Macht über den Täufling verloren hat. Das Taufsakrament wird durch einen Priester oder Diakon gespendet; in Notfällen kann es auch von jedem anderen Menschen gespendet werden (Nottaufe). Bei der Taufe gießt der Taufspender geweihtes Wasser dreimal über den Kopf des Täuflings und spricht die Taufformel: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Zuvor ist der Täufling nach seinem Glauben gefragt worden. Im Falle der Kindertaufe bekennen die Eltern und Taufpaten ihren Glauben, nachdem sie für das Kind die Taufe erbeten und sich zu ihrer Aufgabe bekannt haben, das Kind im katholischen Glauben zu erziehen. Die Taufe gehört neben der Firmung und Erstkommunion zu den sogenannten Initiationssakramenten (Einführungssakramenten).

Eucharistie (Kommunion)

Erstkommunion Bild: KNA auf www.katholisch.de

Als Eucharistie wird die von der katholischen Kirche begangene gottesdienstliche Feier zum Gedächtnis des letzten Abendmahls Jesu Christi, seines Todes und seiner Auferstehung bezeichnet. Die Eucharistie ist eines der sieben Sakramente, in denen der katholische Gläubige die Gegenwart Christi erfährt. Erstmals empfangen Gläubige im Kindesalter bei der Erstkommunion die Eucharistie. Die Erstkommunionfeier erfolgt meist etwa im Alter von neun Jahren. Der traditionelle, in vielen Pfarrgemeinden noch heute übliche Termin der festlich begangenen Erstkommunion ist der Sonntag nach Ostern, der Weiße Sonntag. Die Kinder werden zumeist in kleinen Gruppen auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Damit soll zugleich deutlich gemacht werden, dass die Feier keine Privatangelegenheit ist, sondern ein Fest der ganzen Pfarrgemeinde. Die Erstkommunion des Kindes wird als ein wichtiger Schritt des Hineinwachsens in die Kirche verstanden. Sie zählt wie Taufe und Firmung zu den Initiationssakramenten, den Sakramenten der Christwerdung.

Firmung

Firmung
FIRMUNG Bild: © Guillaume Poli/CIRIC/KNA www.katholisch.de

Die Firmung ist ein vom Bischof oder einem von ihm beauftragten Priester durch Salbung unter Handauflegung gespendetes Sakrament. Mit der Firmspendung bekräftigen die Kinder und Jugendlichen ("Firmlinge") ihren Glauben und ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche und empfangen "die Gabe Gottes, den Heiligen Geist". Die Firmung gehört neben der Taufe und der Erstkommunion zu den Initiationssakramenten.

Ehe

Ehe
EHE Tania Van den Berghen, cc0 / gemeinfrei, Quelle: pixabay.com

Ehe

Die katholische Kirche versteht die Ehe als eine lebenslange Gemeinschaft von Mann und Frau. Die Ehe ist unter Getauften ein Sakrament, das sich die Eheleute selbst spenden, wenn sie vor dem zuständigen Pfarrer und zwei Zeugen diesen lebenslangen Bund schließen. Der Ritus der Eheschließung wird Trauung genannt. Da der Ehebund eine lebenslange Gemeinschaft und damit unauflöslich ist, kennt die katholische Kirche keine Ehescheidung. Allerdings ist es möglich, dass eine Ehe aus bestimmten Gründen annulliert wird.

Buße

Buße
By Wolfgang Sauber - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11344641

Als Buße wird die Abkehr von der Sünde und die Zuwendung zu Gott bezeichnet. Die Buße ist ein ständiger Vorgang im Leben des Christen. Das Bußsakrament - die Beichte - schenkt dem getauften Christen, der seine Schuld bereut und sie vor dem Priester bekennt, die Vergebung seiner Sünden.

Bild:
Deckenfresko aus St.Ulrich am Pillersee
Maria übergibt einen schwarzen Bußgürtel an St.Augustinus

Mit dem Anlegen eines Gürtels oder sonstigen Marterwerkzeugs ist es nicht getan. Auch St. Augustinus hat mehr getan.

Das Weihesakrament

Priesterweihe
Bild: © dpa/Picture Alliance/epa ansa Danilo Schiavella aus www.katholisch.de

Das Sakrament der Weihe gliedert sich in drei Stufen: die Weihe zum Diakon, die Weihe zum Priester und die Weihe zum Bischof. In allen drei Weihestufen wird das Sakrament durch schweigende Handauflegung und das Weihegebet gespendet. Neben der Salbung mit Chrisam bei der Bischofs- oder Priesterweihe kommen weitere Symbole hinzu: beim Diakon das Überreichen des Evangeliars, beim Priester die Überreichung von Brot und Wein für die Eucharistiefeier und beim Bischof die Überreichung des Evangeliars und der Insignien. Spender des Weihesakramentes ist jeweils der Bischof. Die Bischofsweihe darf nur mit päpstlicher Beauftragung und unter Hinzuziehung zweier mitweihender Bischöfe gespendet werden.

Krankensalbung

Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de

Bei der Krankensalbung legt der Priester einem Kranken die Hände auf, salbt ihn mit Öl und spricht ihm zeichenhaft das von Christus verkündete Heil zu, vor allem die Befreiung von der Macht der Sünde. Die Krankensalbung soll dem Kranken Stärkung und Linderung sowie das Vertrauen auf den Beistand Christi schenken. Volkstümlich wird sie häufig noch als "Letzte Ölung" bezeichnet, da sie lange Zeit nur Sterbenden gespendet wurde. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) wird sie aber als ein Sakrament für schwer Erkrankte verstanden. Sie kann mehrmals im Leben empfangen werden, auch schon vor einer schwierigen Operation, bei ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung oder im hohen Alter. Gültig spenden kann die Krankensalbung nur ein Priester. Er salbt Hände und Stirn des Kranken mit reinem Olivenöl, das jedes Jahr in einer eigenen Messfeier in der Karwoche vom Bischof geweiht wird. Dabei spricht er die Spendeformel: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf."

Glaubensbekenntnis

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube
Ich glaube

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Der nebenstehende Link zum CREDO ist eine schöne Gelegenheit, hier einmal die LINGUALPFEIFE alias Ludwig Martin Jetschke erklingen zu lassen.