Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

Aktuelles

Breaking News aus Herz Jesu / St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof


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Kennen Sie schon unsere Rubrik "Wort Gottes"? Dort finden Sie das Sonntagsevangelium und ein dazu ausgewähltes Kunstwerk. Frohe Botschaft und Halt in unruhiger Ruhezeit. Der Link befindet sich auf der Startseite.

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Das Pfarrbüro am Standort Herz Jesu bleibt trotz der Corona-Pandemie für Sie erreichbar:
Telefon: 030 - 751 80 06
Fax: 030 - 752 04 35
E-Mail: Kontakt@kirche-herz-jesu-tempelhof.de

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Abschluss der Dachsanierung in St. Judas Thaddäus!
Im August konnte die denkmalgerechte Instandsetzung des Hauptdachs der Kirche St. Judas Thaddäus in Neu-Tempelhof abgeschlossen werden. Dank des neuen Dachs ist unsere Kirche wieder "in trockenen Tüchern" und auf die kommenden Herbststürme vorbereitet. Die Sanierung war durch eindringendes Regenwasser notwendig geworden. Die Bauarbeiten dauerten rund vier Monate.

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CORONA

Gottesdienste dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen gefeiert werden. Die getroffenen Maßnahmen dienen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
Alle anderen Veranstaltungen in unserer Gemeinde sind weiterhin abgesagt oder finden nur unter Einhaltung von besonderen Schutzmaßnahmen statt. Das mit den Behörden abgestimmte Schutzkonzept des Erzbistums Berlins zur Feier von Gottesiensten ist auf der Internetseite des Erzbistums veröffentlicht (www.erzbistumberlin.de/corona).
Die sich daraus ergebenden Regelungen in unserer Gemeinde finden Sie unter dem nachstehenden Link:

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Pfarrbrief - Editorial

Liebe Gemeinde!
So wie mich vor sechzehn Jahren unser damaliger Erzbischof gebeten hat, mich um die fusionierte Pfarrei Herz Jesu zu bewerben, so hat mich unser jetziger Erzbischof gebeten, auf die Pfarrei zu verzichten; und ich habe ihm diesen Verzicht zum 30. September 2020 24.00 Uhr zur Zeit noch mündlich zugesagt.
Sechzehn Jahre an einem Ort sind für einen Pfarrer heute schon langsam etwas Außer-gewöhnliches, und so denke ich mit Freude an das zurück, was wir in diesen Jahren ge-meinsam aufbauen konnten. Es war die dritte Fusion, die ich in meinem Leben in der un-terschiedlichsten Rechtsform begleitet bzw. geführt habe, und so waren die ersten vier Jahre von der Differenzierung geprägt, wer bereit ist, sich an Neues zu gewöhnen und wer so am Alten hängt, dass er lieber wegbleibt. Sie kennen vielleicht noch meinen Satz aus jener Zeit, dass der, der sich auf die Fusion einlässt, mit 100 % Pfarrer rechnen darf; und wer bei der Fusion nicht mitzieht, sich mit 50 % Pfarrer und 50 % Gemeindeleben begnügen muss. Leider konnte ich niemandem diese Entscheidung abnehmen.
Für mich überraschend und eine große Freude war die Situation, dass sich fast jedes Jahr eine Gruppe für einen Glaubenskurs gefunden hat und dass aus diesen Glaubenskursen heraus sich ein theologisches Gespräch gebildet hat. So hatten wir als Kern der neuen Gemeinde einen Ort der theologischen Auseinandersetzung, aus dem heraus verschiedene Ehrenamtliche in den unterschiedlichen Bereichen der Pfarrei und des gesellschaftlichen Lebens wirkten und diese prägten. So entstand in der Werbung neuer Ehrenamtlicher ein Netzwerk, von dem die Gemeinde heute lebt.
Auch freue ich mich, dass sich die Gemeinde darauf eingelassen hat, die Osternacht mit acht Lesungen zu feiern. Ich denke, dass es ein großer Unterschied ist, ob die Auferstehung als logische Konsequenz von Schöpfung, Gottesdienst und Durchzug durch das Rote Meer gefeiert wird, oder ob man sich auch dem Ringen und der inneren Enttäuschung Gottes über sein Volk aussetzt und die Auferstehung auch als Reaktion auf diese Enttäuschung hin feiert. Wenn wir heute von den verschiedenen Krisen sprechen, in denen wir uns befinden, kann das Feiern dieser Enttäuschungen Gottes unser Gehör schärfen, um den Weg aus den Krisen heraus zu finden
Dieses Denken ist auch Grundlage bei der Begleitung der uns in den beiden Kitas anver-trauten Kindern. Es geht nicht nur um Entwicklung von Fähigkeiten und Selbstbewusstsein; sondern auch um die Entwicklung dieser Fähigkeit: Gott hören zu können.
Für einige unverständlich ist diese Bitte um Verzicht allerdings im Hinblick auf die Situation, dass wir in 1 ½ Jahren eine Großpfarrei bilden sollen und nun mitten in der Phase der Bildung ein weiterer Personalwechsel vollzogen wird. Hier ist wohl der Grund für diese Bitte zu suchen. Anlass ist die unhaltbare Situation in Salvator aufgrund der Erkrankung von Pfarrer Lau. Als wir wieder langsam mit der Feier von Gottesdiensten nach dem Shutdown aufgrund von Corona begonnen hatten, blieb die Kirche in Lichtenrade weiterhin geschlossen, da sich Pfarrer Lau aufgrund eigener Vorerkrankungen schützen musste. Dass diese Situation gelöst werden muss, ist einsehbar; dass es verschiedene Lösungsansätze gibt, ist bekannt. Ob die Lösung der Suche nach einem neuen Pfarrer gemeinsam für Herz Jesu und Salvator, für die sich unser Erzbischof entschieden hat, wirklich die beste Entscheidung ist, oder ob hier für die Großpfarrei bereits schwerwiegende Vorentscheidungen getroffen werden, wird die Zeit zeigen. In verschiedenen Gesprächen hat Frau Kümpel die Verantwortung für diese Ent-scheidung übernommen.
Was meine Person betrifft hat unser Erzbischof anerkannt, dass ich in den vier - je nach Zählart auch fünf - Fusionen so viele Überstunden angesammelt habe, dass ich in vier Monaten diese einmal abbummeln darf. In Coronazeiten werden nicht die Reisen möglich sein, die ich gerne unter anderen Voraussetzungen unternommen hätte; doch bleibt mir wenigstens erspart (wie 2004), erst drei Wochen im Gästezimmer und dann sieben Wochen auf dem Sofa im Wohnzimmer meiner Mutter zu übernachten, um die Renovierung meiner neuen Dienstwohnung zu erwarten.
So wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Segen und, was in diesen Tagen besonders gilt:
Bleiben Sie gesund.

Ihr Pfarrer B. Schlosser

Weitere Beiträge finden Sie auf der Startseite unter "Pfarrmagazin"

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Gottesdienste

LINK zum aktuellen Gottesdienstplan

Einladung zu den Gottesdiensten im September 2020.pdf

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Termine +++ Hinweise

Weitere wichtige Termine und Hinweise auch unter Kapitel Liturgie und Glaube / Termine - Vermeldungen / Kalender / Ministranten / Jugend / Kolping

Tag des offenen Denkmals am 13.09.2020

Programm Tag des offenen Denkmals.pdf

Diakoniz von Stephan Komischke in St. Judas Thaddäus

Liebe Gemeinde,

als Kind der Pfarrei St. Judas Thaddäus und seit vielen Jahren Herz Jesu freue ich mich Ihnen mitteilen zu können, dass ich mit großer Dankbarkeit meiner Diakonenweihe entgegensehe. So Gott und die Verantwortlichen wollen, findet sie am Samstag, dem 12. September, um 10:00 Uhr in der Kirche St. Matthias (Goltzstraße 29, 10781 Berlin-Schöneberg) statt. Am Sonntag, dem 13. September, feiern wir dann die erste Hl. Messe, in der ich als Diakon assistiere, die sogenannte Diakoniz, um 10:45 Uhr in meiner Heimatkirche St. Judas Thaddäus. Beim anschließenden Empfang gibt es Gelegenheit zu Begegnung und Austausch. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von Ihnen an der Diakoniz in der Sonntagsmesse mit Beisammensein in St. Judas Thaddäus teilnehmen!
Obwohl ich nach meinem Abitur und dem Bundeswehrdienst zunächst ein Jura-Studium absolvierte und abschloss, ließ der Herr nicht locker und gab mir die Kraft, mich nochmal neu auf den Weg zu machen, nun, ab 2012 als Priesterkandidat unseres Erzbistums. Nach einer einjährigen Einführung in Bamberg und 6 Jahren Studium der Katholischen Theologie und des Kirchenrechts in Erfurt und München bin ich seit Oktober 2019 in der Pfarrei St. Josef in Weißensee als Pastoralpraktikant und in der Theresienschule als Referendar im Fach Katholische Religion eingesetzt.
Es war eine Zeit des Lernens und der Praxis, in der ich leider nur noch selten in Judas Thaddäus sein und mein Keyboard für die Familiengottesdienstband „Domino“ erklingen lassen konnte. In ihrem Verlauf ist in mir die Sicherheit gewachsen, dass ich Jesus Christus und den Menschen als Priester dienen soll und möchte. Dass der Herr mich auf diesem Weg getragen und großartige Menschen an die Seite gestellt hat, ist ein großes Glück und macht mich vor meiner ersten Weihe (die Priesterweihe würde 2021 folgen) sehr dankbar. So hoffe ich, dass Sie zu den Feierlichkeiten in diese Dankbarkeit miteinstimmen können und bitte Sie, bis dahin für mich und die beiden Männer, die mit mir zusammen geweiht werden sollen, Grzegorz Bajer und Marco Pulcini, zu beten.
Herzliche Grüße
Stephan Komischke

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Ministrantenausbildung 2020 - WIR SUCHEN DICH!

Liebe Erstkommunionkinder, liebe Kinder und Jugendliche,
auch wenn durch Corona in diesem Jahr vieles anders ist, so z.B. auch der neue und außerge-wöhnliche Termin der Erstkommunion im September, ändert sich doch eines nicht:
Unsere Ministrantengruppe sucht wie in jedem Jahr nach der Erstkommunion wieder nach Kin-dern und Jugendlichen, die sich für den Ministrantendienst in Herz Jesu und in St. Judas Thaddäus begeistern lassen. Ein paar von uns Minis konnten bereits bei den letzten zwei Treffen eurer Erstkommunionvorbereitung im August vorbeikommen, um unsere Gruppe und unseren Dienst vorzustellen.
Der Begriff Ministrant/in kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „dienen“, d.h. wir Mi-nistranten dienen durch unsere Mithilfe in der Heiligen Messe Gott selbst. Die Gottesdienste ge-stalten wir mit unserem Dienst am Altar somit aktiv mit. Das Dienen und Helfen gehört zu den wichtigen Grundelementen eines jeden Christen.
Zu unseren Aufgaben in den Gottesdiensten gehören unter anderem das Halten des Buches zum Tages- und Schlussgebet, die Gabenbereitung zur Vorbereitung der Wandlung und das anschließende Abräumen. Besonders beliebt sind insbesondere das Klingeln der Altarglocken, das Schwenken des Weihrauchfasses oder das Tragen von Kreuz und Leuchtern.
Neben dem Dienst am Altar gehören aber auch gemeinsame Unternehmungen und gemeinsa-mes Erleben dazu. Dafür treffen wir uns regelmäßig zu gemeinsamen Ministrantentreffen. Unter anderem spielen wir zusammen, grillen, gehen Eis essen, machen Ausflüge, veranstalten Kicker- und Tischtennis-Turniere, gehen ins Kino oder essen Pizza. Aber auch kurze thematische Ein-heiten können Teil der Gruppenstunden sein. Der Höhepunkt des Jahres ist dann die einwöchige Ministrantenfahrt in den Sommerferien.
Voraussetzungen, um Ministrantin oder Ministrant werden zu können, sind der Empfang der ersten heiligen Kommunion und die Bereitschaft zur Teilnahme an der Ministrantenausbildung. Diese beginnt nach der Erstkommunion und dauert etwa ein halbes Jahr. Sie beinhaltet das Erlernen sowohl von theoretischen Kenntnissen als auch von praktischen Abläufen in der Heiligen Messe. Die Ausbildung endet mit der Aufnahme in die Ministrantengruppe in einem festlichen Gottes-dienst. Da es für den Ministrantendienst keine Altersbeschränkung gibt, können auch ältere Kinder und Jugendliche, die bereits die Erstkommunion empfangen haben, an der Ministran-tenausbildung teilnehmen.
Für alle Interessierten, aber auch für alle Unentschlossenen finden zwei Informationsveranstal-tungen statt. Dort könnt ihr auch gerne eure Fragen stellen und erhaltet weitere Informationen. Bei den ersten Terminen der Ministrantenausbildung könnt ihr auch gerne unverbindlich zum „Schnuppern“ vorbeikommen.

Informationsveranstaltungen:
Sonntag, 20.09.20, 12:00 Uhr in St. Judas Thaddäus
(nach der Hl. Messe um 10:45 Uhr)

Samstag, 26.09.20, 10:30 Uhr in Herz Jesu
Treffpunkt an beiden Terminen vor der Kirche


Wer Interesse oder Fragen hat, aber an diesen Terminen nicht kommen kann, kann sich nach den Gottesdiensten direkt an die Oberministranten, den Diakon oder den Pfarrer wenden. Alternativ ist der Kontakt auch jederzeit über das Pfarrbüro möglich:
Tel.: 030 - 751 80 06 oder E-Mail: kirche-herz-jesu-tempelhof@arcor.de
Wir hoffen, eure Neugierde und euer Interesse geweckt zu haben und freuen uns sehr, euch in unserer Ministrantengruppe begrüßen zu dürfen. Wir sind gespannt auf die neue Ministranten-ausbildung 2020!

Es grüßen euch
Die Ministrantinnen und Ministranten

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