Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

Aktuelles

Breaking News aus Herz Jesu / St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

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Unser elektronisches Anmeldesystem ist in Betrieb.
Für alle Beteiligten viel einfacher und sicherer als die Papier-Lösung - die es nach wie vor gibt.
Auf der Startseite finiden Sie den Button, der Sie zum Anmeldesystem führt. Alles Weitere dort.

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Kennen Sie schon unsere Rubrik "Wort Gottes"? Dort finden Sie das Sonntagsevangelium und ein dazu ausgewähltes Kunstwerk. Frohe Botschaft und Halt in unruhiger Ruhezeit. Der Link befindet sich auf der Startseite.

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Das Pfarrbüro am Standort Herz Jesu bleibt trotz der Corona-Pandemie für Sie erreichbar:
Telefon: 030 - 751 80 06
Fax: 030 - 752 04 35
E-Mail: kontakt@kirche-herz-jesu-tempelhof.de

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CORONA

Gottesdienste dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen gefeiert werden. Die getroffenen Maßnahmen dienen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
Alle anderen Veranstaltungen in unserer Gemeinde sind weiterhin abgesagt oder finden nur unter Einhaltung von besonderen Schutzmaßnahmen statt. Das mit den Behörden abgestimmte Schutzkonzept des Erzbistums Berlins zur Feier von Gottesiensten ist auf der Internetseite des Erzbistums veröffentlicht (www.erzbistumberlin.de/corona).
Die sich daraus ergebenden Regelungen in unserer Gemeinde finden Sie unter dem nachstehenden Link.

Aktuelle Regelungen für die Feier von Gottesdiensten in HEJ und JTH

Aktuelle Regelungen für die Feier von Gottesdiensten.pdf

ANMELDUNG ZU DEN GOTTESDIENSTEN

Anmeldung zu den Gottesdiensten.pdf

Wir bitten alle, die an einem Wochenend-Gottesdienst teilnehmen möchten, sich telephonisch unter 030-7518006 oder online anzumelden.
Wir haben eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung auf der Startseite installiert.

Es danken Ihnen
der Vorstand des Pfarrgemeinderates zusammen mit allen Ehrenamtlichen

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PFARRBRIEF - EDITORIAL PFARRER ARDUINO MARRA

Liebe Schwestern und Brüder,

im liturgischen Jahreskreis befinden wir uns in der sogenannten österlichen Bußzeit – allgemein eher als Fastenzeit bekannt. Letztere Bezeichnung betont nur einen Aspekt, der diese Zeit der Vorbereitung auf Ostern kennzeichnet, nämlich die intensive Übung im Verzichten auf Dinge, die uns sättigen oder von denen wir Befriedigung erwarten. Daher die bewährte Praxis, an den Freitagen in dieser Zeit auf Fleisch, Alkohol oder andere Köstlichkeiten zu verzichten. Es gibt aber auch andere Formen von Verzicht, und zwar auf jene Dinge, von denen wir im (über-)starken Maße abhängig sind: Fernsehen oder Internetsurfen, Chatten, Partys feiern usw. Ganz bewusst das Gefühl des „Mangels“ an etwas auszuhalten, kann uns helfen uns zu erinnern, dass es viele Menschen gibt, die mit diesem Gefühl Jahrzehnte, ja sogar ein ganzes Leben lang täglich konfrontiert werden.

Die vierzigtägige Fastenzeit wird in der Tradition der Kirche mit jener Zeit in Verbindung gesetzt, die das Volk Israel nach der wundersamen Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens durchgemacht hat: vierzig Jahre in der Wüste – wo doch das gelobte Land in zwei, höchstens drei Monaten Fußweg erreichbar gewesen wäre! „Wieso hält uns Gott hier in der Wüste?“, fragt sich immer wieder das Volk. In der biblischen Reflexion der Propheten wird diese Wüstenzeit stets als eine gesegnete beschrieben, weil gerade in der Wüste sich das Wort und die Allmacht Gottes klar offenbaren. Auf dem Berg Sinai, mitten in der Wüste, hat Gott durch Mose diesem Volk seine Weisungen und Lehren gegeben. In der Dürre und Trockenheit hat er für Wasser und Speise gesorgt. Israel konnte so lernen, auf Gott zu vertrauen, auf seine Stimme zu hören, ihn anzurufen. Deshalb ergeht in der österlichen Bußzeit auch die Einladung, das Gebet, d.h. das Gespräch mit Gott zu intensivieren, verstärkt und öfters, auch im Ablauf des Tages, zu Gott zurückzukehren.

In dieser Zeit soll die innere Aufmerksamkeit von unserem Bauchnabel, unserem Ego, zum „Du“ des Nächsten gelenkt werden, in dem – wie Martin Buber einmal formuliert hat – sich stets das „Du“ Gottes widerspiegelt. Und das konkretisiert sich, indem wir mit unserem Nächsten verstärkt teilen, ob unser Hab und Gut in Form von Geldspenden, oder auch unsere Zeit und Zuwendung in Form von Werken der Barmherzigkeit, wie etwa Kranke zu besuchen, Bedürftigen zu helfen, Fremde aufzunehmen, Verzweifelte zu trösten, Lästige zu ertragen, Menschen zu vergeben, selber um Vergebung zu bitten… Die Zeit in der Einöde ist dafür da, dass der Mensch sich selbst tiefer, ehrlicher, besser kennen lernt. Das allein ist ein wichtiger Prozess für die menschliche, geistige und geistliche Reifung der Person. Eine solche „Bußzeit“ ist sicherlich heilsam.

Die Kirche spricht aber von der „österlichen“ Bußzeit, denn sie ist nicht ein Selbstzweck, sondern auf Ostern hin orientiert. An Ostern feiert die ganze Kirche den Sieg der totalen Hingabe Gottes über den menschlichen Egoismus. In der Osternacht wird der Sieg der vergebenden Liebe Gottes, die Leben und Freude bringt, über die Selbstverherrlichung des Menschen, die letztlich Zerstörung und Tod bringt, nicht nur gefeiert, sondern immer wieder aktuell, er wird Gegenwart. Wir können hierin die existentielle Erfahrung der Erlösung machen von all dem, was uns belastet, uns in Ketten hält, uns Angst macht. Wenn wir uns also in einer Art Wüste sehen – gerade aufgrund der aktuellen Umstände wegen der Pandemie –, so dürfen wir großes Vertrauen hegen: es ist eine Zeit der Läuterung auf Erlösung hin.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine segensreiche österliche Bußzeit!

Ihr
Pfr. Arduino Marra

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Gottesdienste

LINK zu den Gottesdiensten im März 2021

Einladung zu den Gottesdiensten im März 2021.pdf

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Termine +++ Hinweise

Weitere wichtige Termine und Hinweise auch unter Kapitel Liturgie und Glaube / Termine - Vermeldungen / Kalender / Ministranten / Jugend / Kolping

EINLADUNG ZU DEN KREUZWEG-ANDACHTEN IN DER FASTENZEIT

Die Kreuzwege werden jede Woche mit individuellen Texten, Impulsen und Gebeten gestaltet.
Herzliche Einladung zur Teilnahme und zum Gebet.

TREFFEN DER MINISTRANTEN- UND JUGENDGRUPPE

Treffen der Ministranten- und Jugendgruppe

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Gemeinde,

aufgrund der staatlichen Vorgaben zum Umgang mit dem Corona-Virus müssen leider weiterhin alle Treffen der Ministranten, der Ministrantenaus-bildung und der Jugendgruppe sowie die Jugendmessen vorerst bis Ostern 2021 abgesagt werden.
Wir bedauern diese Entscheidung sehr. Jedoch ist dies die einzige Mög-lichkeit, weiterhin verantwortungsvoll mit der derzeitigen Situation umzuge-hen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und Aufgabe, diese Pandemie einzudämmen und die Zahl der Corona-Infizierten und Toten weiter abzusenken. Auch wir rufen dazu auf, soziale Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und damit die weitere Verbreitung des Corona-Virus abzuschwächen.
Um den Kontakt untereinander aber nicht ganz zu verlieren, beginnen mit der Fastenzeit wieder unsere Ministrantentreffen – allerdings in der digitalen Variante. Wir sind gespannt, ob und wie diese neue Form der Grup-penstunden funktioniert und hoffen, dadurch wenigstens etwas Gemein-schaftsgefühl in dieser Zeit vermitteln zu können.
Sobald wieder Treffen in Präsenz und in Kleingruppen möglich sein werden, werden wir euch informieren. Die Termine der Gruppen können dann auch den Vermeldungen und den Schaukästen entnommen werden.

Auf die Vorbereitungen des B96-Zeltlagers über Christi Himmelfahrt sowie der Ministrantenfahrt in den Sommerferien haben die aktuellen Entwicklun-gen keine Auswirkungen. Wir hoffen, auch dank des Impfstoffes, die Fahr-ten in Präsenz durchführen zu können. Falls dies dennoch nicht möglich sein sollte, sind Alternativen als lokale oder digitale Variante in Planung.

Wir wünschen euch, euren Familien und unserer gesamten Gemeinde in dieser schwierigen Zeit eine besinnliche Fastenzeit in der großen Vorfreude auf das nahende Osterfest.

Die Ministrantinnen und Ministranten

Kolpingfamilie: Termine März 2021

Z. Zt. finden keine Veranstaltungen statt.

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