Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

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12.02.2020
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Termine +++ Hinweise

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Gottesdienste

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Editorial

Pfarrbrief Ausgabe Februar 2020

Vorwort von Diakon Thomas Markgraff-Kosch

Weitere Beiträge finden Sie auf der Startseite unter "Pfarrmagazin"

Editorial zum Pfarrbrief Februar

Lichtmess
Lichtmess - Gesegnetes Licht v. 2. 2.2020 - Bild Häcker

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

die Weihnachtszeit ist schon längst vorbei. Früher, vor der Erneuerung der Liturgie, ging der Weihnachtsfestkreis bis „Maria Lichtmess“ - heute wird es unter der liturgischen Bezeichnung „Darstellung des Herrn“ am 02. Februar gefeiert. Weihnachten ist nicht unser Hauptfest, deshalb auch die Kürzung in der Liturgie bis zum „Fest Taufe des Herrn.“ Dazwischen liegen sechs bis neun Sonntage im Jahreskreis, an denen wir am ersten Tag der Woche ein kleines Osterfest begehen. Die bürgerliche Zählwoche endet mit dem Sonntag, deshalb oft der Wunsch: „Ein schönes Wochenende!“
Wenn diese Sonntage im Jahreskreis hinter uns liegen, beginnt die nächste geprägte Zeit: die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch, diesmal am 26. Februar 2020. Die Jäcken in den rheinischen Hochburgen feiern vorher ausgelassen Karneval, darauf folgt, wie es so schön in einem Lied heißt: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die schönen Stunden, sie gehen entzwei.“ Und dann 40 Tage Fastenzeit, eine Zeit, die zu Umkehr aufruft, seinen Lebenswandel zu überprüfen. Bin ich noch wirklich auf Gottes Spur oder fahre ich Umwege, die mich von der Straße Gottes abbringen? Karneval lenkt oft von den Alltagsproblemen ab, als Mensch brauchen wir auch eine gewisse Ablenkungszeit. Das heißt aber nicht, von Gott abgelenkt zu werden. Je mehr wir uns dem Vergnügen hingeben - desto bequemer und abgestumpfter werden wir. Die Signale, Kursänderungen vorzunehmen, werden damit eingedämmt und ausgeschaltet. Und je stärker wir uns an materielle Dinge binden und mehr besitzen wollen, umso blinder werden wir für die anderen Werte. Hier helfen uns vielleicht die Worte am Aschermittwoch, wenn der Priester oder der Diakon oder ein Gottesdienstbeauftragter beim Auftragen des Aschenkreuzes auf die Stirn eines Gottesdienstmitfeiernden spricht: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“.
So kann die Fastenzeit eine Chance sein, dass wir in Ruhe in uns rein-blicken und schauen, wo schädliche Angewohnheiten in uns Kräfte freige-setzt haben, die nicht in die Spur Gottes passen. Die Fastenzeit ist die Zeit, Korrekturen vorzunehmen und wirkliche Umkehr zu leben.

Ihnen eine gesegnete Zeit bis zum Aschermittwoch; und nutzen wir die kommende Fastenzeit als Chance zum Neustart unserer Seele.

Ihr

Thomas Markgraff-Kosch, Diakon

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