Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

Aktuelles

Breaking News aus Herz Jesu / St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

Seit dem 09. Mai 2020 finden wieder Gottesdienste unter Einhaltung von Hygieneauflagen statt. Das Erzbistum Berlin hat in Abstimmung mit den Behörden ein Schutzkonzept für die Feier von Gottesdiensten entwickelt. Unter anderem ist die Zahl der Gottesdienstbesucher auf 50 Personen begrenzt.
Die Gottesdienste in unserer Gemeinde finden zu den regulären Zeiten statt. Eine Anmeldung oder Reservierung von Plätzen ist nicht möglich.
Alle anderen Veranstaltungen sind weiterhin abgesagt.
Weitere Informationen finden Sie unter CORONA.

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Kennen Sie schon unsere Rubrik "Wort Gottes"? Dort finden Sie das Sonntagsevangelium und ein dazu ausgewähltes Kunstwerk. Frohe Botschaft und Halt in unruhiger Ruhezeit. Der Link befindet sich auf der Startseite.

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Das Pfarrbüro am Standort Herz Jesu bleibt trotz der Corona-Pandemie für Sie erreichbar:
Telefon: 030 - 751 80 06
Fax: 030 - 752 04 35
E-Mail: Kontakt@kirche-herz-jesu-tempelhof.de

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Herz Jesu / St. Judas Thaddäus baut! Ab 11. März wird die Baustelle für die denkmalgerechte Instandsetzung des Hauptdachs der Kirche St. Judas Thaddäus am Bäumerplan 1-5 in Neu-Tempelhof eingerichtet. Alle Verantwortlichen bemühen sich, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Wir hoffen, unsere Kirche St. Judas Thaddäus im Monat Mai wieder "in trockenen Tüchern" zu haben.
Wenn Sie dazu Fragen haben oder etwas melden möchten, schreiben Sie uns unter kontakt@kirche-herz-jesu-tempelhof.de

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SPENDENAUFRUF:
Am Sonntag, dem 26. April 2020, sollte innerhalb des Gottesdienstes die Pro Vita-Kollekte für in Not und Ausweglosigkeit geratene werdende Mütter erbeten werden. Leider war dies wegen der durch das Corona-Virus verursachten Krise nicht möglich.
Junge Frauen, die kurz vor oder nach der Geburt sind und keine feste Partnerschaft haben oder in ungeordneten Verhältnissen leben, sind auf Hilfe von außen angewiesen. Wenn Schwangere nicht mehr weiter wissen und dringend Unterstützung brauchen, wenden sie sich an die Schwangerschaftsberatungsstellen. Dort können Beraterinnen Hilfestellung geben. Für die Betroffenen ist die Beratung kostenlos und vertraulich und auf Wunsch auch anonym.
Der volle Kollektenertrag ist für die Arbeit der Caritas bestimmt und wird über die Caritas-Beratungsstellen an die betroffenen Frauen weitergegeben. Bitte helfen Sie mit einer großzügigen Spende, damit diese so wichtige Hilfe für viele werdende Mütter in Not auch in diesen schweren Zeiten angeboten werden kann.
Gemeindekonto: PAX-Bank eG, IBAN: DE59 3706 0193 6001 9010 26
BIC: GENODEDPAX (Kennwort: Pro Vita-Kollekte)

CORONA

Ab 09. Mai 2020 finden in unserer Gemeinde wieder Gottesdienste statt. Hierbei müssen jedoch Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus umgesetzt werden. Das mit den Behörden abgestimmte Schutzkonzept des Erzbistums Berlin ist auf der Internetseite des Erzbistums veröffentlicht (www.erzbistumberlin.de/corona). Die sich daraus ergebenden Regelungen in unserer Gemeinde finden Sie unter dem nachstehenden Link.

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Termine +++ Hinweise

Weitere wichtige Termine und Hinweise auch unter Kapitel Liturgie und Glaube / Termine - Vermeldungen und unter Kalender und unter Ministranten und unter Jugend und unter Kolping

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Gottesdienste

LINK zum aktuellen Gottesdienstplan

Einladung zu den Gottesdiensten im Juni 2020.pdf

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Editorial

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!
Nichts ist, wie es einmal war! Das Corona-Virus hat uns voll im Griff. Einige gefährdete Gruppen arbeiten jetzt zu Hause, weil dieser Virus für vorgeschä-digte Gruppen mit chronischen Krankheiten tödlich sein kann. Keine Gottes-dienste mehr, Beerdigungen sind nur im kleinen Familienkreis erlaubt, der Sarg oder die Urne steht außerhalb der Kapelle oder Trauerfeierhalle vor dem Ausgang. Taufen werden nicht in der Kirche erlaubt, sondern das Sakrament wird in der Wohnung gespendet. Hochzeiten sind ebenso nur im kleinen Kreis erlaubt. Viele sind traurig, nicht mehr an der Eucharistie teilzunehmen und den Leib des Herrn zu empfangen. Wie lange es noch dauern wird, wissen wir jetzt noch nicht. Man kann nur hoffen, diese Pandemie schnell in den Griff zu bekommen, damit Normalität einkehrt. Wir spüren jetzt in dieser österlichen Zeit auch das Dunkel dieser Welt, die in den „Wehen“ liegt, wie der Apostel Paulus schreibt. Viele Menschen fragen: Warum lässt Gott das zu, warum greift ER nicht ein?
Die Krise hat nicht nur schlechte Seiten. Die Hilfsbereitschaft ist gewachsen, Menschen helfen Menschen und die Politik reagierte schnell mit ihrer Hilfe für die Wirtschaft, für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Aber wird das alles Bestand haben nach der Pandemie? Auch die Kirchen, die zum Gebet geöffnet sind, verzeichnen mehr Menschen, die beten, obwohl sie der Kirche fern stehen. Leider ist etwas Wahres am Spruch: „Not lehrt beten“ dran. Wird dann nicht irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo wir wieder unter uns sind? Ja, er kommt - da bin ich mir so sicher - wie das Amen in der Kirche.
Jetzt noch einmal zurück zur Angst der Menschen. In dieser schweren Phase spüren wir oft Gottesferne. Doch ist Gott wirklich fern von uns? Wir Christen leben aus der Hoffnung, dass dieser Jesus von Nazareth, der am Kreuz ge-storben ist und auferweckt wurde, unter uns durch den Heiligen Geist ist, zu-gesagt allen, die glauben. Er ist Beistand und Tröster in den schwierigen Zei-ten. Er lehrt uns, nicht die Hoffnung zu verlieren, auch wenn wir das Dunkle im Leben spüren. Am Pfingstfest hat dieser Geist die Jünger mutig werden lassen. Durch die Sendung des Heiligen Geistes haben sie ihre Angst über-wunden. Ihre Verkündigung war: Kreuz und Auferstehung gehören zusam-men. Und im Augenblick ist eher das Kreuz für viele sichtbar. Aber es ist nicht Sieger über den Menschen. Christus hat es bezwungen und mit seiner Auferweckung ist ER zum Licht geworden, Hoffnungssymbol für das Leben in Fülle. Nur so kann ich die schwere Krise bewältigen und hoffen, die Toten dieser Pandemie sind nicht umsonst diesen grausamen Tod gestorben.
Gott behüte Sie alle. Bleiben Sie gesund.
Ihr
Thomas Markgraff-Kosch, Diakon


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