Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und St. Judas Thaddäus Berlin-Tempelhof

Pfarrmagazin

Unser Pfarrmagazin erscheint monatlich.
Die Gesamtausgabe mit den Werbeanzeigen finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Version, die kostenlos an den Schriftenständen unserer Kirchen ausliegt.

Interessiert an Mitarbeit? Nur zu! Mailen Sie der Pfarrei. Adresse siehe "Kontakt". Wir würden uns sehr freuen. Es muß nicht regelmäßig sein. Wenn Sie einen Beitrag für interessant halten und für Ihr Pfarrmagazin etwas aufbereiten, reicht das schon. Es muß auch nicht immer lustig sein, ganz wie im richtigen Leben.

Ausgabe Mai 2020

Vorwort Thomas Markgraff-Kosch, Diakon

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!
Nichts ist, wie es einmal war! Das Corona-Virus hat uns voll im Griff. Einige gefährdete Gruppen arbeiten jetzt zu Hause, weil dieser Virus für vorgeschädigte Gruppen mit chro-nischen Krankheiten tödlich sein kann. Keine Gottesdienste mehr, Beerdigungen sind nur im kleinen Familienkreis erlaubt, der Sarg oder die Urne steht außerhalb der Kapelle oder Trauerfeierhalle vor dem Ausgang. Taufen werden nicht in der Kirche erlaubt, sondern das Sakrament wird in der Wohnung gespendet. Hochzeiten sind ebenso nur im kleinen Kreis erlaubt. Viele sind traurig, nicht mehr an der Eucharistie teilzunehmen und den Leib des Herrn zu empfangen. Wie lange es noch dauern wird, wissen wir jetzt noch nicht. Man kann nur hoffen, diese Pandemie schnell in den Griff zu bekommen, damit Normalität einkehrt. Wir spüren jetzt in dieser österlichen Zeit auch das Dunkel dieser Welt, die in den „Wehen“ liegt, wie der Apostel Paulus schreibt. Viele Menschen fragen: Warum lässt Gott das zu, warum greift ER nicht ein?
Die Krise hat nicht nur schlechte Seiten. Die Hilfsbereitschaft ist gewachsen, Menschen helfen Menschen und die Politik reagierte schnell mit ihrer Hilfe für die Wirtschaft, für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Aber wird das alles Bestand haben nach der Pandemie? Auch die Kirchen, die zum Gebet geöffnet sind, verzeichnen mehr Menschen, die beten, obwohl sie der Kirche fern stehen. Leider ist etwas Wahres am Spruch: „Not lehrt beten“ dran. Wird dann nicht irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo wir wieder unter uns sind? Ja, er kommt - da bin ich mir so sicher - wie das Amen in der Kirche.
Jetzt noch einmal zurück zur Angst der Menschen. In dieser schweren Phase spüren wir oft Gottesferne. Doch ist Gott wirklich fern von uns? Wir Christen leben aus der Hoffnung, dass dieser Jesus von Nazareth, der am Kreuz gestorben ist und auferweckt wurde, unter uns durch den Heiligen Geist ist, zugesagt allen, die glauben. Er ist Beistand und Tröster in den schwierigen Zeiten. Er lehrt uns, nicht die Hoffnung zu verlieren, auch wenn wir das Dunkle im Leben spüren. Am Pfingstfest hat dieser Geist die Jünger mutig werden lassen. Durch die Sendung des Heiligen Geistes haben sie ihre Angst überwunden. Ihre Verkündigung war: Kreuz und Auferstehung gehören zusammen. Und im Augenblick ist eher das Kreuz für viele sichtbar. Aber es ist nicht Sieger über den Menschen. Christus hat es bezwungen und mit seiner Auferweckung ist ER zum Licht geworden, Hoffnungssymbol für das Leben in Fülle. Nur so kann ich die schwere Krise bewältigen und hoffen, die Toten dieser Pandemie sind nicht umsonst diesen grausamen Tod gestorben.
Gott behüte Sie alle. Bleiben Sie gesund.
Ihr
Thomas Markgraff-Kosch, Diakon

Rückblick auf die Karwoche 2020

Rückblick auf die Karwoche 2020


Nach einer sehr ruhigen Fastenzeit, in der wir seit dem 3. Fastensonntag keine Gottesdienste in der gewohnten Form und Regelmäßigkeit feiern durften, gingen wir mit vielen Gedanken und Überlegungen in die Vorbereitungen der Kar- und Ostertage.
Und so wurde beschlossen, dass unsere beiden Kirchen an jedem der Tage für mehrere Stunden geöffnet werden und im Rahmen der noch möglichen liturgischen Möglichkeiten und je nach Symbolik optisch und ggf. akustisch ausgestaltet werden, so dass die „Geschichte“ beginnend vom Einzug in Jerusalem über das Gedenken ans Letzte Abendmahl, das Gebet am Ölberg über Verhaftung, Kreuzigung und Grabesruhe hin zur triumphalen Auferstehung am Ostermorgen sicht- und begreifbar wird.
Im stillen Gebet hatten die Besucher der Kirchen Gelegenheit, sich individuell im stillen Gebet mit dem Leidensweg Jesu auseinanderzusetzen und sich so auf Jesu Auferstehung vorzubereiten und auch über das eigene Leben nachzudenken.
Die Dramatik, die die Kartage sowieso mit sich bringen, wurde aufgrund der unge-wissen, unangenehmen und zudem vor allem ungewohnten Situation noch gesteigert. Eine Rückkehr zur Normalität schien in weiter Ferne. Vor allem die Leere im Altarraum am Karsamstag und die Hoffnung auf Besserung – symbolisiert durch eine einzelne brennende Kerze – blieben in Erinnerung und ließen die Eindrücke noch schmerzhaft erscheinen.
Überwiegend gab es viel Dankbarkeit, dass die Türen der Kirchen geöffnet waren und diese einmalige Gelegenheit und Form zum Begehen der Kar-woche möglich war. Vielfach feierten die Besucher die Gottesdienste zuhause am Bildschirm per Livestream und brachten anschließend ihr persönliches Gebet in der geöffneten Kirche dar. So wurde die Kirche zu einem Ort der der Stille und der inneren Einkehr, fernab vom Alltagsstress draußen. Spaziergänger, die zufällig vorbei kamen, wagten einen Blick hinein und äußerten zudem auch die Freude darüber, dass die Kirchen, die sonst immer nur zu seien und von außen so beeindruckend aussähen, nun „endlich mal offen wären“.
Einen herzlichen Dank an alle, die sich Gedanken gemacht haben, ob, wann und wie die Tage gestaltet werden, sich an der Durchführung beteiligten und ihre Ideen ein-gebracht haben.

Nicolas Franz

L i t f a s s s ä u l e

- Zu entdecken: Berlins katholische Sakralbauten
Erneut zeigen verschiedene Kirchenführer interessante Sakralbauten im Berliner Raum. Regulär finden die Führungen am ersten Mittwoch des Monats um 18.00 Uhr statt (Änderungen sind angegeben). Die Führungen sind kostenfrei, um Spenden wird gebeten. Verantwortlich für das Programm ist Konstantin Manthey: Telefon (030) 2830950, manthey@katholische-akademie-berlin.de

- Kirchenöffnung Herz Jesu:
Jeden Freitag von 17.00 bis 18.00 Uhr
jeden Dienstag von 10.00 bis 11.00 Uhr

- Kirchenöffnung St. Judas Thaddäus
Jeden Mittwoch von 18.00 bis 19.00 Uhr

- Laib und Seele Lebensmittelausgabe:
Immer Dienstag von 14.00 bis 15.00 Uhr in der evangelischen Rundkirche am Wolffring.
Spendenkonto für Laib und Seele:
Evang. Paulus Kirchengemeinde Tempelhof, Stichwort: Laib und Seele
Postbank Berlin, IBAN: DE44 1001 0010 0051 1401 00
Achtung:
Auch im Monat Mai findet vorerst keine Lebensmittelausgabe statt. Ausgabemöglichkeiten ab Juni werden rechtzeitig mitgeteilt.
Bitte wenden Sie sich auch an:
Berliner Tafel e.V., Beusselstraße 14, 10553 Berlin
ber.ta@berliner-tafel.de

- Mit der Heiligen Kommunion zu unseren Kranken
Wenn Sie, eine Angehörige oder ein Angehöriger, eine Bekannte oder ein Bekannter die Heilige Kommunion zu Hause empfangen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro. Gottesdienstbeauftragte besuchen Sie dann zu dem vereinbarten Termin auch zu Hause.

Kinderseite - Rätsel

Liebe Rätselfreunde, liebe Kinder!
Liebe Rätselfreunde, liebe Kinder!
Auflösung aus April: 1) Welches ist das höchste Fest des Kirchenjahres? = Ostern; 2) Wem ist Christus nach der Auferstehung zuerst erschienen? = Maria Magdalena; 3) Wo befindet sich die Grabeskirche? = Jerusalem; 4) Zu Ostern gibt es auch die Osterglocke = eine gelbe Frühjahrsblume mit der Form einer Glocke; 5) Welches Tier ist am langsamsten? = Schnecke.
Auflösung im Juni 2020

1)Am wievielten Tag nach Ostern feiert die Kirche das Pfingstfest?
A: am fünfzigsten?
B: am vierzigsten?
C: am dreißigsten?

2)Wem ist der Monat Juni geweiht?
A: dem heiligen Josef?
B: dem kostbaren Blut Christi?
C: dem heiligsten Herzen Jesu?

3)Wie hießen die Eltern Johannes‘ des Täufers?
A: Elisabeth und Zacharias?
B: Anngrund und Joachim?
C: Sara und Ozias?

4)Was ist eine Novene?
A: die kirchliche Vorfeier eines Festes?
B: eine neuntägige Andacht?
C: eine Kandidatin für einen Pfarrgemeinderat?

5)Welche Farbe hat das Messgewand des Priesters am Pfingstfest?
A: grün?
B: weiß?
C: rot?
D: rosa?

Gebetsmeinung Papst Franziskus´ Mai 2020

Gebetsmeinung des Papstes für den Monat Mai 2020

Evangelisation - Für die Diakone
Wir beten dafür, dass die Diakone durch ihren treuen Dienst am Wort und an den Armen ein inspirierendes Zeichen für die ganze Kirche sind.

Krankenkommunion

KRANKENKOMMUNION
KRANKENKOMMUNION Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Mit der Heiligen Kommunion zu unseren Kranken

Wenn Sie, eine Angehörige oder ein Angehöriger, eine Bekannte oder ein Bekannter die Heilige Kommunion zu Hause empfangen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro.
E-Mail und Telephon siehe "Kontakt"

Gottesdienstbeauftragte besuchen Sie dann zu dem vereinbarten Termin auch zu Hause.

Kinderkirche Familienkirche

Kinderkirche  Familienkirche

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst

mit paralleler Kinderkirche

Jeden 1. Sonntag im Monat um 10.45 Uhr
in St. Judas Thaddäus
(Bäumerplan 1-5, 12101 Berlin)

Anschließend herzliche Einladung zum Frühschoppen:
Gemeinsam frühstücken, Kaffee trinken und Kuchen essen im Pfarrsaal.

Das Frühschoppenteam bereitet alles vor. Es nimmt gerne Anregungen entgegen und freut sich über jede Unterstützung - in welcher Form auch immer (Kontakt: Frau Schukowski, Tel. 0174-1620012).

Und: Generell werden fleißige Hände benötigt. Coole Veranstaltung, aber es muß auch einer machen...

Die nächsten Termine:
vorerst keine weiteren Termine aufgrund der Corona-Krise

Kolpingtermine (HEJ)

Termine sind vorerst bis 31.05.2020 a b g e s a g t .